Eine Veranstaltung der redical(m)

Nicht erst seit Thorsten Heises Vorbereitungen für das Rechtsrock-Event „Eichsfelder Heimattag“ am 5. Mai 2012 in Leinefelde geraten die regionalen Aktivitäten der extremen Rechten in den Blick der Öffentlichkeit. Flächendeckende Hakenkreuzsprühereien, Verteilaktionen von Neonazipropaganda mit gewalttätigen Übergriffen und eine wachsende Zahl von Kommunalmandaten für die NPD sind nur einige Aspekte der erstarkenden Neonazi-Szene in Südniedersachsen. Es handelt sich dabei um keine neue Entwicklung, wie Beispiele aus den letzten 30 Jahren zeigen.

Immer wieder wurden bei Neonazis in Südniedersachsen Waffenlager ausgehoben, Heises damaliger Wohnort in Northeim sollte als Unterschlupf für Personen aus dem rechtsterroristischen NSU-Netzwerk dienen. Der Vortrag am 4. Mai 2012 gibt einen Überblick über Kontinuitäten, zentrale Personen und Strukturen, die hinter dem extrem rechten Netzwerk in Südniedersachsen stecken.

Kai Budler ist Hörfunkredakteur und freier Journalist mit dem Schwerpunkt der extremen Rechten in Südniedersachsen und Norddeutschland. Er recherchiert und schreibt u.a. für „Der Rechte Rand“, Zeit.de, Blick nach Rechts und Publikative.org.

Eine Veranstaltung im Rahmen des „Bündnisses für Kritik an Extremismusformel, Staat, Verfassungsschutz und Nazis“. Mit freundlicher Unterstützung vom ver.di Ortsverein Göttingen.

Freitag, 4. Mai 2012 | 20 Uhr | ver.di-Haus (Groner-Tor-Straße 32)